Rehabilitationsgeräte lassen sich nach Behandlungs- und Übungsmethoden in zwei Kategorien einteilen: Geräte der physikalischen Therapie und Geräte des funktionellen Trainings.
Berichten zufolge umfassen physikalische Therapiegeräte Elektrotherapiegeräte zur Stimulation von Nerven und Muskeln, Magnetfeldtherapiegeräte, Ultraschallgeräte, Infrarot-, Ultraviolett-, Laser- und andere optische Geräte, mechanische Prothesen, elektronische Feedbackgeräte sowie verschiedene Pflegebetten.
„Physikalische Therapiegeräte weisen einen gewissen Schwierigkeitsgrad auf; einige davon sind Hightech-Produkte und dürfen nur von professionellem medizinischem Personal im Krankenhaus entsprechend dem Behandlungs- und Rehabilitationsverlauf bedient werden“, so der oben genannte Forscher.
Die Geräte des funktionellen Trainings werden auch Funktionstrainer genannt. Liegt beim Menschen eine Erkrankung vor, können sie zur funktionellen Wiederherstellung eingesetzt werden; bei Gesundheit können sie auch zur Gesundheitsvorsorge und zum Training genutzt werden. Dazu gehören Gehhilfen, Traktionsgeräte, Massagegeräte, Orthesen, Rollstühle und andere Hilfsmittel für den Alltag. Laufbänder, Trainingsgeräte für die Lendenmuskulatur, Handtrainer, Gehwagen und Gelenkmobilisatoren, die von älteren Menschen genutzt werden, gehören zu den Fitnessgeräten.
Obwohl es viele Arten gibt, ist die Versorgungsrate mit Rehabilitationsgeräten laut den Daten der Zweiten Nationalen Stichprobenerhebung zu Menschen mit Behinderung (2006) nicht zufriedenstellend und liegt unter 8 %.