Im Laufe der Genesung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten nimmt die Spastik zu, und die Betroffenen spüren beim Bewegen einen Widerstand. Was also ist Spastik? Es handelt sich um eine Erhöhung des Muskeltonus, also des Ausmaßes der Spannung (bzw. des Bewegungswiderstands) in den Muskeln. Ein Schlaganfall kann zu einer abnormalen Erhöhung des Muskeltonus führen und dadurch eine Spastik auslösen.

Ist ein erhöhter Muskeltonus gut oder schlecht?
Tatsächlich haben wir alle einen gewissen Muskeltonus. Ein normaler Muskeltonus hilft uns, den Körper im Sitzen und Stehen aufrecht zu halten, und gewährleistet die Kontrolle über die Körperbewegung. Ein erhöhter Muskeltonus der unteren Extremitäten ist vorteilhaft, um Patientinnen und Patienten beim Stehen und Gehen zu unterstützen und die Häufigkeit tiefer Venenthrombosen zu verringern. Ein übermäßiger Muskeltonus beeinträchtigt jedoch die Stabilität des Stehgleichgewichts sowie das Gangbild und verlangsamt die Bewegungen, was sogar Schmerzen verursachen kann.
Wie wird der Muskeltonus klinisch gemessen?
Um den Muskeltonus zu überprüfen, ertastet die Therapeutin oder der Therapeut die Muskelsteifigkeit, während die Extremität der Patientin oder des Patienten passiv gebeugt und gestreckt wird, und spürt dabei den Widerstand während der passiven Bewegung. Wird der Muskel bei Berührung steif und nimmt der Widerstand während der passiven Bewegung zu, liegt eine Erhöhung des Muskeltonus vor. Klinisch gibt es fachspezifische Skalen zur Beurteilung des Muskeltonus, wobei die am häufigsten verwendete die Modified Ashworth Scale (MAS) ist.

Wie äußert sich ein erhöhter Muskeltonus bei Schlaganfallpatientinnen und -patienten?
Am Beispiel der oberen Extremität der betroffenen Seite einer Schlaganfallpatientin oder eines Schlaganfallpatienten zeigen sich folgende typische Erscheinungsbilder:

Wie lässt sich der Muskeltonus verringern?
1. Nutzen Sie nach einem Schlaganfall eine sichere und bequeme Lagerung beim Sitzen und Schlafen
2. Möglichst viel Bewegung ist wichtig, um die Muskelverspannung zu lindern und einer Muskelverkürzung vorzubeugen.
3. Vermeiden Sie Kältereize für den Körper. Wärmen Sie die Extremitäten mit warmen Handtüchern.
4. Regelmäßiges Dehnen ist hilfreich. Die Dehnrichtung sollte der Richtung der Muskelspannung entgegengesetzt sein und am Ende mindestens 30 Sekunden gehalten werden.
Um Schlaganfallpatientinnen und -patienten zu helfen, im Verlauf der Genesung den Muskeltonus zu verringern, hat SYREBO eine neue Generation des Soft Robotic Hand Rehabilitation Glove HRC12(klicken, um mehr zu erfahren) für die häusliche Rehabilitation auf den Markt gebracht. Der HRC12 verfügt über einen einzigartigen Streckmodus, der die Hand der Patientin oder des Patienten statisch dehnen kann, um den Muskeltonus zu senken und den Bewegungsumfang zu vergrößern. Durch die Kombination von Soft-Robotic-Exoskelett-Technologie und Neurowissenschaft verfügt der neu verbesserte HRC12 über eine stärkere Kraft, um die betroffene Hand der Patientin oder des Patienten zur Beugung und Streckung zu bewegen. Er bietet zudem ein Feinmotoriktraining, bei dem jeder Finger einzeln zur Beugung und Streckung angetrieben wird. Als der C12 auf den Markt kam, eroberte er zahlreiche Märkte und wurde von vielen Patientinnen und Patienten aufgrund seiner Praktikabilität, einfachen Bedienung und Flexibilität geschätzt. Sein einzigartiger Streckmodus kann Patientinnen und Patienten wirksam dabei helfen, den Muskeltonus zu senken und Krämpfe zu lindern, und beschleunigt so den Prozess der Rehabilitation der Handfunktion.


Tipp: Wenn es um Hypertonie geht, sollten Sie zunächst den Rat von Therapeutinnen, Therapeuten und Ärztinnen oder Ärzten einholen.