Einführung
Das SYREBO TENS & EMS Gerät kombiniert drei Technologien in klinischer Qualität – TENS (Nervenstimulation zur Schmerzlinderung), FES (funktionelle Elektrostimulation) und NMES (neuromuskuläre Reedukation). Obwohl zahlreiche Studien gezeigt haben, dass die Elektrostimulationstherapie hochwirksam sein kann, ist sie nicht für jeden geeignet. Nachfolgend finden Sie eine kompakte, evidenzbasierte Checkliste für Sie.

Ideale Kandidaten
Diese Gruppen erzielen den größten Nutzen bei minimalem Risiko, wenn die grundlegenden Anweisungen befolgt werden.
• Patienten nach Schlaganfall oder Hirnverletzung
– Hemiparese, schlaffe Hand/Fuß, Spastik oder Fußheberschwäche.
– Verwenden Sie die FES/NMES-Modi mit gelbem Licht, um die Streckmuskeln neu zu trainieren und Spiegeltherapie-Protokolle zu ergänzen.


• Orthopädische & sportmedizinische Reha-Patienten
– Wiederherstellung nach Kreuzband- oder Rotatorenmanschettenrekonstruktion, Knietotalendoprothese, Bänderdehnung am Sprunggelenk.
– Beginnen Sie unter therapeutischer Anleitung mit Intensitätsstufen 1–10.
• Büroangestellte & Vielreisende & ältere Erwachsene
– Verspannungen in Nacken, Schulter und unterem Rücken durch langes Sitzen.
– TENS-Modus mit blauem Licht für 20-minütige Sitzungen zur Schmerzlinderung.

Bedingt geeignete Anwender („Sprechen Sie zuerst mit Ihrem Arzt")
Sie dürfen das Gerät verwenden, jedoch erst nach ärztlicher Freigabe.
• Kontrollierter Bluthochdruck oder stabile Herzrhythmusstörungen.
• Krebserkrankung in der Vorgeschichte, die mehr als 5 Jahre zurückliegt und sich derzeit in Remission befindet.
• Leichter Sensibilitätsverlust (diabetische Neuropathie), der noch ein Rückmelden der Intensität ermöglicht.
• Schwangerschaftsbedingte Handgelenks- oder Kreuzschmerzen (nur TENS; abdominale Elektroden vermeiden).
Absolute Kontraindikationen – NICHT verwenden
Gemäß evidenzbasierten Leitlinien:
• Kardial: Herzschrittmacher, ICD, implantierbarer Ereignisrekorder oder jedes implantierte Herzgerät.
• Neurologisch: Epilepsie, wenn Elektroden an Kopf/Hals angebracht werden; unkontrollierte Anfallsleiden.
• Vaskulär: Akute TVT, Thrombophlebitis, schwere periphere arterielle Verschlusskrankheit.
• Dermatologisch: Offene Wunden, Verbrennungen, Hautinfektionen oder allergische Reaktion auf Gel-Elektroden.
• Systemisch: Bösartiger Tumor im Stimulationsbereich, akutes Fieber, hämorrhagische Erkrankungen.
• Lebensphase: Schwangerschaft (abdominale/lumbale Platzierung), Geburt, Kinder unter 12 Jahren.
Kurze Sicherheits-Checkliste vor jeder Sitzung
[✓] Haut intakt und sauber
[✓] Keine implantierte Elektronik unter der Elektrodenplatzierung
[✓] Intensität auf ein spürbares, aber angenehmes „Muskelzucken" eingestellt
[✓] Automatischer Timer (20 Min.) aktiviert
[✓] Not-Aus verstanden (Elektroden entfernen → Ausgabe stoppt in 10 s)
Wenn Sie jeden Punkt der kurzen Sicherheits-Checkliste abgehakt haben und Ihre persönliche Situation unter „ideal" oder „bedingt geeignet" fällt, sind Sie bereit, SYREBO für sich arbeiten zu lassen. Wenden Sie es konsequent an, steigern Sie sich langsam und verbinden Sie jede Sitzung nach Möglichkeit mit sanften aktiven Bewegungen. Mit der Zeit können sich kleine elektrische Zuckungen in echte Kraft im Alltag, sicherere Schritte und schmerzfreie Tage verwandeln – eine 20-minütige Sitzung nach der anderen.