Schlaganfallzentrum

Startseite>Schlaganfallzentrum>Content

Welche Arten der Elektrostimulationstherapie werden in der Schlaganfall-Rehabilitation eingesetzt - Schlaganfall-Zentrum

Was "E-Stim" wirklich bedeutet
Nach einem Schlaganfall können die Signale vom Gehirn zu den Muskeln blockiert oder gestört sein. Die Elektrostimulation (E-Stim) ist eine Möglichkeit, diese Kommunikation wieder in Gang zu bringen. Kleine Klebeelektroden senden niederschwellige Impulse durch die Haut und fordern Nerv und Muskel auf, zu erwachen und sich zusammenzuziehen. Das Ergebnis kann von einem leichten Kribbeln, das Schmerzen lindert, bis hin zu einer kräftigen, sichtbaren Bewegung reichen, die eine verkrampfte Hand wieder öffnet oder einen herabhängenden Fuß anhebt.

Die vier wichtigsten Arten der "E-Stim" in Reha-Kliniken – und in Heimgeräten

Art

Wie es sich anfühlt

Typische Ziele nach Schlaganfall

NMES / EMS

Kräftiges Muskelzucken oder vollständige Gelenkbewegung

Kraft wiederaufbauen, Muskelschwund stoppen, Schultersubluxation korrigieren

FES (Funktionelle Elektrostimulation)

Dasselbe Zucken, aber auf eine Aufgabe abgestimmt – z. B. wird der Impuls genau dann ausgelöst, wenn man versucht, eine Gabel zu greifen

Alltagsbewegungen üben: Essen, ein Telefon halten, den Fuß beim Gehen anheben

TENS

Sanftes Summen oder Kribbeln, keine sichtbare Bewegung

Nervenschmerzen beruhigen, Schwellungen reduzieren, den Schmerz-Spasmus-Kreislauf durchbrechen

SES (Sensorische Stimulation)

Sehr leichtes Klopfen unter der Elektrode

Taube Bereiche neu trainieren, Spastik verringern, Körperwahrnehmung und "Neglect" verbessern

Warum Therapeuten Multimodus-Geräte schätzen
• Eine Sitzung kann von Schmerzlinderung (TENS) → Muskelaktivierung (NMES) → Aufgabentraining (FES) übergehen.
• Man macht Fortschritte, ohne neue Hardware kaufen zu müssen.
• Beständigkeit fällt leichter: dieselben Elektroden, dieselben Tasten, dieselbe Routine jeden Tag.

Vorgestellt: Das SYREBO TENS + NMES + FES Reha-Gerät
SYREBO hat dieselben klinischen Protokolle, die man in einem Krankenhaus-Reha-Raum finden würde, in ein rechargierbares Gerät in Taschengröße gepackt. So passen die technischen Daten zu der Wissenschaft, die Sie soeben gelesen haben:

info-733-458

Produkt-Kurzüberblick
• 20-min. Automatikabschaltung; stoppt innerhalb von 10 s, wenn sich die Elektroden lösen
• 30 Intensitätsstufen: 1–10 sanft, 11–20 moderat, 21–30 stark
• Voreingestellte Modi für Hand, Sprunggelenk, Schulter/Nacken, Rücken, Bein, Schlucken – Auswahl per Einfingertipp
• TENS + FES + NMES Niederfrequenzimpulse, dieselbe Technik und dasselbe Prinzip wie in Kliniken
• Waschbare, wiederverwendbare Gel-Elektroden (≈50 Anwendungen) mit einfachen Abziehlaschen, passend für Hand- und Fußmuskeln

info-1-1

Kontraindikationen für die Anwendung der Elektrostimulation:

  • Nicht in der Nähe des Herzens, oberhalb des Halses, bei Hauterkrankungen, Verstauchungen und Stürzen anwenden.
  • Patienten mit Herzschrittmachern oder anderen implantierbaren Defibrillatoren dürfen es nicht verwenden
  • Patienten mit Herzrhythmusstörungen, bösartigen Tumoren, Erkältungen und Fieber
  • Patienten mit akuten Erkrankungen, Sensibilitätsstörungen, abnormalem Blutdruck und Allergien gegen Elektrodenpads dürfen es nicht verwenden
  • Schwangere, Wöchnerinnen und Kinder sollten dieses Produkt nicht verwenden, und ältere Menschen dürfen dieses Produkt nur unter Aufsicht anderer verwenden.

Genesung verläuft selten geradlinig, aber jede kleine Kontraktion, jeder Moment verringerter Schmerzen und jede zurückgewonnene Bewegung ist ein Beweis dafür, dass das Gehirn noch immer lernt. Bleiben Sie dran, fordern Sie weiterhin die Muskeln heraus, die sich still anfühlen, und feiern Sie jeden kleinen Sieg – denn diese kleinen Siege summieren sich zu den großen. Sie haben mit dem Anfangen bereits den schwersten Schritt getan; der nächste Impuls, die nächste Wiederholung und der nächste Tag gehören ganz Ihnen.