Das aufgabenorientierte Training (TOT) ist eine beliebte neue Methode zur funktionellen Rehabilitation der oberen Extremität nach einem Schlaganfall, die auf der motorischen Kontrolle und dem motorischen Lernen basiert. Das aufgabenorientierte Training ist eine funktionelle Aufgabe, die auf dem Zusammenspiel zwischen der Person, der Aufgabe und der Umgebung beruht. Die Patienten können aktiv versuchen, in funktionellen Aufgaben auftretende Probleme zu lösen, während sie sich an Veränderungen der Umgebung anpassen, und den Patienten wird geholfen, Methoden zur Lösung der Zielaufgaben zu erlernen.
Theoretische Grundlage des aufgabenorientierten Trainings
Das TOT ist die repräsentativste klinische Neutrainingsmethode auf Grundlage der Theorie der motorischen Kontrolle. Es konzentriert sich auf das Training funktioneller Aufgaben und die Anpassungsfähigkeit an Umgebungsveränderungen. Die durch das Training erworbenen Funktionen müssen sich auf die reale Umgebung übertragen lassen. Es handelt sich um eine Trainingsmethode, die spezifische Aufgaben oder Aktivitäten auf Grundlage der individuellen Fähigkeiten und Trainingsziele gestaltet und die Patienten anleitet, diese Aufgaben oder Aktivitäten durch aktive Versuche zu bewältigen, um die motorischen Fertigkeiten zu verbessern.
Wiederholtes aufgabenorientiertes Training kann die Anpassungsfähigkeit des zentralen Nervensystems beeinflussen und die Reorganisation der Hirnfunktionen fördern. Zu den Faktoren, die die funktionelle Rekonstruktion fördern, gehören wiederholte Verstärkung, Interesse, Herausforderung, soziale Kommunikation sowie konkrete statt abstrakte Trainingsprojekte oder -ziele. Die durch das aufgabenorientierte Training festgelegten Ziele und Aufgaben sind konkret und nicht abstrakt. So ist zum Beispiel das Greifen eines Gegenstands mit der oberen Extremität eine spezifische Aufgabe. Die Ausführung dieser Handlung umfasst visuelle und taktile Eingaben, und das Gehirn beurteilt und integriert die Informationen. Zudem erfolgt die effektive Steuerung des Systems durch die Nerven, woraufhin über die Rückmeldung von Misserfolg oder Erfolg das Bewegungsmuster fortlaufend angepasst wird, um ein optimiertes neuronales Netzwerk und Bewegungsprogramm zu bilden, das die spezifische Reihenfolge, Geschwindigkeit, Kraft und weitere mechanische Eigenschaften der beteiligten Muskeln steuert, um diese spezifische Aufgabe auszuführen. Dies fördert die Entwicklung von Anpassungsfähigkeit, Feedforward- und Koordinationsfähigkeiten. Führen die oberen Extremitäten jedoch nur Beugung und Streckung oder eine einfache Streckung ohne konkrete Ziele aus, gehen die oben genannte Informationseingabe und -integration verloren, und die mechanischen Bewegungseigenschaften sind völlig anders, wodurch es zu einer leeren Gelenkaktivität wird. Das aufgabenorientierte Training betont zudem die aktive Teilnahme an einer kontrollierten Anwendung und individualisierten Behandlung und konzentriert sich hauptsächlich auf funktionelles Training im Alltag und wiederholte Verstärkung.
Klinische Anwendung des aufgabenorientierten Trainings
Das TOT konzentriert sich darauf, Patienten dabei zu helfen, die Fähigkeit zur Problemlösung zu erwerben, und seine zugehörigen Theorien und Methoden werden in der Rehabilitationsbehandlung von Patienten mit verschiedenen motorischen Funktionen zunehmend breit angewendet, insbesondere bei motorischer Dysfunktion infolge einer Schädigung des zentralen Nervensystems. In den vergangenen zehn Jahren haben sich viele Wissenschaftler auf das TOT konzentriert und die geeigneten Gruppen und klinischen Rehabilitationsprogramme kontinuierlich erforscht und optimiert. Studien haben ergeben, dass TOT in Kombination mit Spiegeltherapie die motorische Handfunktion bei Patienten mit einseitigem Neglect nach einem Schlaganfall verbessern kann. Auf Grundlage des konventionellen Trainings wird das aufgabenorientierte Training ergänzt, und die Spiegeltherapie wird eingesetzt, um vor jedem aufgabenorientierten Training eine Aktivierung herbeizuführen.
Beim Spiegelneuronensystem überträgt das aufgabenorientierte Training die erlernten Spiegelbewegungen auf reale Aktivitäten, etwa das Üben von Pronation und Supination des Unterarms, Beugung und Streckung des Handgelenks sowie Greifen und Loslassen der Hand in einer Spiegelumgebung. In einer realen Umgebung wird das Greifen einer zylindrischen Flasche oder das Bewegen einer Tasse zum Mundbereich geübt. Darüber hinaus kann bei Patienten mit Dysfunktion der oberen Extremität und der Hand nach einem Schlaganfall die transkranielle Gleichstromstimulation in Kombination mit aufgabenorientiertem Training eingesetzt werden, um den Patienten bei der Ausführung häufiger Alltagsaktivitäten zu helfen, etwa dem Greifen nach Gegenständen, dem Greifen und Abstellen von Wasserbechern und dem Vollführen des Trinkvorgangs.


Die Ergebnisse zeigen, dass ein kombiniertes Programm aus aufgabenorientiertem Training den Muskeltonus senken und die Erholung der motorischen Funktion bei Schlaganfallpatienten fördern kann. Durch Untersuchungen im Ruhezustand mittels Magnetresonanztomographie wurde festgestellt, dass das oben genannte kombinierte Programm einschließlich des aufgabenorientierten Trainings einen signifikanten Einfluss auf die spontane Hirnaktivität im Ruhezustand hatte. Der zugrunde liegende neuronale Mechanismus zur Förderung der Erholung der motorischen Funktion bei Schlaganfallpatienten könnte mit der ALFF im vorderen Kleinhirnlappen zusammenhängen. Dies verstärkt die Relevanz. Das TOT-Programm in Kombination mit motorischer Vorstellung bezeichnet ein aufgabenorientiertes Training, das unmittelbar nach dem Abschluss der motorischen Vorstellung durch den Patienten durchgeführt wird. Die motorischen Bewegungen in der vorgestellten Umgebung werden auf tatsächliche Aktivitäten angewendet, etwa Übungen zur Essbewegung der oberen Extremitäten. Forschungsergebnisse belegen, dass dieses Programm das Schlaganfallrisiko senken kann. Die funktionelle Verbindung zwischen dem MI-Bereich und dem SMA-Bereich auf beiden Seiten des Patienten wurde verstärkt, was die Normalisierung der Umgestaltung der Großhirnrinde bei Schlaganfallpatienten förderte. Die Ergebnisse der DTI-Analyse zeigten, dass der FA-Wert der betroffenen Hemisphäre bei Schlaganfallpatienten anstieg, was ebenfalls darauf hindeutete, dass dieses Programm die Myelinisierung der markhaltigen Fasern förderte, also die Umgestaltung der Elemente. Im Hinblick auf die Funktion der unteren Extremität kann die transkutane elektrische Akupunkturpunktstimulation in Kombination mit aufgabenorientiertem Training die motorische Funktion der unteren Extremität und die Gehfähigkeit von Patienten mit Hemiplegie nach einem subakuten Schlaganfall signifikant verbessern und deren Kontrolle über das Sprunggelenk stärken.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das aufgabenorientierte Training die funktionelle Beeinträchtigung von Schlaganfallpatienten verbessern, ihre Alltagsaktivitäten stärken und ihre Lebensqualität verbessern kann. Es ist einer weiteren Erforschung und Verbreitung würdig.
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