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Die Ursachen des Schlaganfalls - Schlaganfallzentrum

Die Ursachen des Schlaganfalls sind wie folgt:

1. Alter: Wie viele andere Krankheiten ist auch der Schlaganfall untrennbar mit der Alterung und Degeneration des menschlichen Körpers verbunden. Je älter ein Mensch ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung. Besonders ältere Menschen um die 60 Jahre haben eine schlechte körperliche Verfassung, und die meisten von ihnen leiden zudem an anderen Erkrankungen wie Bluthochdruck und hohen Blutfettwerten, sodass sie eher einen Schlaganfall erleiden als jüngere Menschen.

2. Bluthochdruck: Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass Bluthochdruck der wichtigste Risikofaktor für einen Schlaganfall ist. Bluthochdruck, eine salzreiche Ernährung und hochdosiertes Aspirin sind allesamt Auslöser einer Hirnblutung, aber eine salzreiche Ernährung und hochdosiertes Aspirin können nur über den Bluthochdruck wirken. Die meisten Menschen ohne salzreiche Ernährung haben keine salzreiche Kost und keinen Bluthochdruck. Sie müssen kein hochdosiertes Aspirin einnehmen, sodass das Risiko von Bluthochdruck doppelt so hoch ist wie das einer salzreichen Ernährung und von hochdosiertem Aspirin. Die Kontrolle des Blutdrucks kann die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls wirksam senken.

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3. Rauchen: Rauchen ist ein häufiger Gast auf der Liste der Krankheitsauslöser. Es ist auch einer der Auslöser des Schlaganfalls, gleich nach dem Alter und dem Bluthochdruck. Ein rechtzeitiger Rauchstopp hat eine vorbeugende Wirkung auf den Schlaganfall, besonders bei Bluthochdruck unter 60 Jahren. Patienten oder Personen mit anderen Begleiterkrankungen wie Kardiomyopathie, Diabetes und Hyperlipidämie sollten das Rauchen wirksam aufgeben.

4. Alkoholkonsum: Alkohol war schon immer etwas, das die Menschen lieben und hassen. Er ist nicht so schädlich und nutzlos wie Tabak. Angemessener Alkoholkonsum kann Thrombosen verringern, aber gleichzeitig kann er die Aggregation der Blutplättchen fördern, die Gerinnungsreaktion begünstigen und einen zerebralen Gefäßspasmus verursachen. Er ist einer der Risikofaktoren für den Schlaganfall.

Insbesondere mäßiger und starker Alkoholkonsum kann die Inzidenz und Sterblichkeit von Menschen mittleren Alters mit ischämischem Schlaganfall erhöhen. Unter Ausschluss des Altersfaktors ist die Wahrscheinlichkeit eines Schlaganfalls bei Menschen, die mäßig oder stark trinken, etwa 2,5-mal höher als bei Nichttrinkern. Daher ist Trinken in Maßen notwendig – ein kleiner Schluck zum Vergnügen, aber große Mengen schaden dem Körper.


5. Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Herzerkrankungen wie rheumatische Herzkrankheit, koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern usw., insbesondere solche mit Herzrhythmusstörungen oder Myokardinfarkt, sind Risikofaktoren für den ischämischen Schlaganfall.

6. Diabetes und Blutzuckerkonzentration: Diabetes und die Blutzuckerkonzentration sind ebenfalls Risikofaktoren für den Schlaganfall. Wie wissenschaftliche Statistiken zeigen, beträgt die Inzidenz von Schlaganfällen bei Diabetespatienten 1549,05 pro 100.000; die Inzidenz bei Nicht-Diabetespatienten beträgt 333,00 pro 100.000. Der Unterschied ist sehr signifikant.

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7. Dyslipidämie: Die Dyslipidämie wird stets als "stiller Killer" bezeichnet, und sie neigt dazu, die Konzentration des "schlechten Cholesterins" im Blut still und heimlich zu erhöhen. Das "schlechte Cholesterin" lagert sich über viele Jahre an der Arterienwand ab und verursacht allmählich Arteriosklerose. Sobald die Arterien verhärtet sind und die Elastizität verlieren, die sie eigentlich haben sollten, besteht jederzeit die Gefahr eines Risses.

8. Schwangerschaft: Hohe Östrogenkonzentrationen können die Anhaftung und Vermehrung von Blutplättchen fördern, was zu Veränderungen bestimmter Gerinnungsfaktoren und Blutgefäßwände führt, die einen Schlaganfall auslösen können.

In den 1960er und 1970er Jahren herrschte noch die Ansicht, dass orale Verhütungsmittel ein Risikofaktor für den ischämischen Schlaganfall seien, aber neuere Studien haben gezeigt, dass niedrig dosierte orale Verhütungsmittel das Schlaganfallrisiko nicht erhöhen.