Eine Hirnblutung tritt vorwiegend bei Menschen mittleren und höheren Alters mit Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Hyperlipidämie und Atherosklerose auf. Rauchen, Alkoholmissbrauch und eine familiäre Vorbelastung können die Wahrscheinlichkeit einer Hirnblutung erhöhen. In den letzten Jahren tritt eine Hirnblutung zunehmend auch bei jüngeren Menschen auf, was meist mit ungünstigen Lebensgewohnheiten wie hohem Arbeitsdruck, Überarbeitung und langem Aufbleiben zusammenhängt.
Wie können wir also einer Hirnblutung vorbeugen?
Nach dem Auftreten einer Hirnblutung erholen sich die geschädigten Hirnnerven nur äußerst langsam. In schweren Fällen können sie sich nicht mehr regenerieren. Der Behandlungsverlauf ist lang und für Patientinnen, Patienten und Angehörige belastend. Die Kosten sind enorm, doch der Erfolg steht dazu möglicherweise in keinem Verhältnis. Für Familie und Gesellschaft stellt dies eine schwere Last dar. Daher ist die Vorbeugung von größter Bedeutung.
1. Bei Patientinnen und Patienten mit diagnostiziertem Bluthochdruck müssen die Medikamente pünktlich und nach ärztlicher Verordnung eingenommen, der Blutdruck regelmäßig kontrolliert und die Medikamente nicht eigenmächtig abgesetzt oder gewechselt werden, um starke Blutdruckschwankungen zu vermeiden;
2. In der Ernährung salzarm, fettarm und zuckerarm essen, fettige und reizende Speisen vermeiden und mehr Gemüse und Obst zu sich nehmen;
3. Bei der Arbeit die Aufgaben vernünftig einteilen, Überarbeitung vermeiden und Arbeit mit Ruhephasen verbinden;
4. Im Alltag Verstopfung und harten Stuhlgang vermeiden, mehr ballaststoffreiche Lebensmittel essen; beim Hinhocken, Aufstehen und beim Toilettengang möglichst langsame Bewegungen ausführen;
5. Mit dem Rauchen und Trinken aufhören; Tabak und Alkohol können die vaskuläre Atherosklerose beschleunigen und auch Gefäßkrämpfe auslösen;
6. Emotional gelassen, optimistisch und positiv bleiben, Wut und heftige Gefühlsausbrüche vermeiden;
7. Beim Jahreszeitenwechsel auf ausreichende Wärme achten und Überhitzung vermeiden, um den Einfluss der Temperatur auf den Blutdruck zu verringern.