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Zu vermeidende Fehler bei der frühen Rehabilitation der oberen Extremität und Hand bei Hemiplegie-Patienten - Schlaganfallzentrum

Ob das Rehabilitationstraining korrekt durchgeführt wird oder nicht, hängt mit dem Erfolg der funktionellen Rehabilitation des Patienten zusammen. Ein unangemessenes Rehabilitationstraining kann zu einem Überbeanspruchungs- oder Fehlgebrauchssyndrom der Gliedmaßen führen und die funktionelle Rehabilitation verzögern. Damit Hemiplegie-Patienten im Rehabilitationstraining den bestmöglichen Trainingseffekt erzielen und unangemessene Bewegungen und Übungen reduziert oder vermieden werden, sollten folgende Punkte beachtet werden:


1. Den richtigen Zeitpunkt der rehabilitativen Intervention erfassen

Viele Schlaganfall-Hemiplegie-Patienten und ihre Angehörigen glauben fälschlicherweise, dass die Rehabilitationsbehandlung erst in der Erholungsphase beginnen darf. Tatsächlich kann das Rehabilitationstraining, egal ob bei einer Hirnblutung oder einem Hirninfarkt, bereits 48 Stunden später begonnen werden, sofern die Vitalzeichen stabil sind und sich der Zustand nicht weiter verschlechtert.

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2. Frühe falsche Haltungen vermeiden

Akuten Hemiplegie-Patienten sollte die korrekte gute Gliedmaßenlagerung gegeben werden, die das Auftreten des spastischen Musters verhindern oder ihm entgegenwirken und frühzeitig Trennbewegungen anbahnen kann. Beim Positionswechsel sollte besonders darauf geachtet werden, das Schultergelenk zu schützen, ein Überdehnen der betroffenen Gliedmaße zu vermeiden und eine Subluxation des Schultergelenks zu verhindern. _20220518163106

3. Unangemessenes passives Gelenkbewegungstraining, das zu Gelenkschäden führt

Die passive Bewegung der Gliedmaßen ist eine der frühen Rehabilitationsmaßnahmen für Hemiplegie-Patienten. Wird dieser Bewegungsumfang überschritten, verursacht dies nicht nur Schmerzen, sondern kann auch zu Bänderrissen und intraartikulären Blutungen führen. Auf lange Sicht kann sich daraus eine chronische Entzündung entwickeln und sogar eine Verdickung und Verkürzung der Gelenkkapsel sowie eine Gelenkkontraktur verursachen, was die Rehabilitationsbehandlung zusätzlich erschwert.

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4. Unangemessene Stimulation erhöht den Muskeltonus auf der betroffenen Seite

Ein erhöhter Muskeltonus tritt in einem bestimmten Stadium des Erholungsprozesses von Hemiplegie-Patienten auf, doch eine Hypertonie kann willkürliche Bewegungen verhindern. In diesem Fall ist jede Stimulation, die den Muskeltonus erhöht, nachteilig. Wenn in diesem Stadium Akupunkturstimulation, Elektrostimulation und Massage nicht nach den Prinzipien der Förderung normaler Bewegungsmuster und Reflexe sowie der Hemmung abnormaler Bewegungsmuster-Reflexe erfolgen, wird der Muskeltonus verstärkt und die weitere funktionelle Erholung beeinträchtigt.

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5. Der Ersatz von Haltungs- und Bewegungskontrolltraining durch Krafttraining verstärkt oft abnormale Bewegungsmuster

Eine ZNS-Lähmung ist der Verlust der komplexen Haltungs- und Bewegungskontrolle sowie der willkürlichen motorischen Funktion, die Funktionsstörung einer Muskelgruppe und nicht die Beteiligung einzelner Muskeln. Daher kann das alleinige Training der Muskelkraft der betroffenen Gliedmaße die Erholung der Gliedmaßenfunktion bei Hemiplegie-Patienten nicht grundlegend fördern.

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6. Übertraining vermeiden

Bei Patienten in der Erholungsphase sind die Patienten selbst oder ihre Angehörigen bestrebt, sich schnell von der Krankheit zu erholen, und steigern daher eigenmächtig den Bewegungsumfang oder führen einige schwierige Bewegungen aus, was zu systemischer Erschöpfung sowie lokalen Muskel- und Gelenkschäden führt und ein Überbeanspruchungssyndrom zur Folge hat. Daher sollten Patienten in der Erholungsphase und ihre Angehörigen während des Trainings über die unterschiedlichen Bewegungsmethoden in den verschiedenen Rehabilitationsphasen aufgeklärt werden und dem Prinzip eines schrittweisen Trainings in kleinen, häufigen Einheiten folgen.

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7. Auf die Rehabilitationsanleitung achten

Da die Personen im Rehabilitationstraining alle unterschiedlich stark ausgeprägte Funktionsstörungen aufweisen, bestehen manche Funktionsstörungen oft über einen langen Zeitraum und einige sogar lebenslang. Daher sollten den Patienten im Training die Kenntnisse und Fertigkeiten des täglichen Lebens vermittelt werden, damit sie ihre Selbstversorgung eigenständig bewältigen können und in einer guten psychischen Verfassung in Familie und Gesellschaft zurückkehren.

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