Schlaganfallpatienten leiden häufig unter Folgeerscheinungen wie undeutlicher Sprache und Gehschwierigkeiten. Frühe Bewegung ist für die funktionelle Erholung sehr wichtig.
1. Patienten, die nicht deutlich sprechen können
Zeitpunkt: Im Allgemeinen kann bei Patienten mit Hirninfarkt nach 48 Stunden und bei Patienten mit Hirnblutung nach etwa 1 bis 2 Wochen ein gezieltes Training im Bett in Erwägung gezogen werden.
Inhalt: Sie können versuchen, mit Bildlernkarten die Patienten die Aussprache üben zu lassen – von Wörtern zu Wortgruppen, von Wortgruppen zu einfachen Sätzen.
Intensität: Die Intensität des Trainingsprozesses sollte moderat sein, jeweils 30 bis 60 Minuten, 1 bis 2 Mal täglich. Lassen Sie den Patienten nicht müde werden und kombinieren Sie Methoden der physischen Stimulation, damit das Lernen für den Patienten interessant bleibt.
2. Patienten mit Behinderung
Inhalt: Zur Förderung der funktionellen Erholung können Sie ihm helfen oder ihm beibringen, mit der gesunden Hand die betroffene Hand zu folgenden Bewegungen zu führen: die Hand heben, um Dinge auf und ab zu greifen, und nach links und rechts schwingen.
Neben dem gezielten Training sollten auch andere Körperpartien regelmäßig aktiv sein, um einer Inaktivitäts-atrophie oder einem Funktionsverlust vorzubeugen.
Intensität: Trainieren Sie einmal am Morgen und einmal am Nachmittag, jeweils 30–40 Minuten.

3. Patienten, die bereits gehen, laufen usw. können
Inhalt: Geeignet sind aerobe Übungen wie Laufen, zügiges Gehen und Gesundheitsgymnastik.
Intensität: Ein moderates Bewegungspensum von etwa 30 Minuten pro Tag kann den Blutdruck stabilisieren und die Blutzirkulation verbessern. Versuchen Sie, das Rehabilitationstraining durchzuführen, wenn der Patient über gute Energie und ausreichend Schlaf verfügt; Zeit und Häufigkeit können an die tatsächliche Situation angepasst werden. Sofern es die Umstände zulassen, ist ein einzelnes kurzes Training mit hoher Häufigkeit besser als ein langes mit geringer Häufigkeit.
4. Patienten mit schweren Folgeerscheinungen
Bei manchen Patienten mit besonders schweren Folgeerscheinungen, die sich nur sehr schwer erholen, sollten Sie sich bitte um professionelle Rehabilitationsspezialisten bemühen, die das Training in professionellen Rehabilitationszentren durchführen, um Verletzungen oder schlechte Körperhaltungen zu vermeiden, die durch unwissenschaftliche Übungen im Rehabilitationsprozess entstehen.