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I.am.here: eine App, die die Emotionen von Schlaganfallpatienten lesen kann. - Schlaganfall-Zentrum

I.am.here ist eine mobile App, die die Gehirnaktivität von Schlaganfallpatienten analysieren kann, um die Gedanken des Patienten „auszusprechen". Diese Software nutzt das Brain-Computer-Interface (BCI), um die ursprünglichen Hirnsignale als Emotionen zu erkennen und sie anschließend in Form von Text in der App anzuzeigen. Zu den derzeit erkannten einfachen Emotionen gehören „Ich bin interessiert / Ich bin glücklich / Ich bin wütend" und so weiter.

Laut Berichten von psfk wurde I.am.here von der russischen Agentur für digitale Kommunikation AdWatch Isobar, der russischen Schlaganfall-Stiftung ORBi und dem Team für mobile Softwareentwicklung Yarrow! gemeinsam entwickelt. Sergey Timoshin, CEO von Yarrow! Studio, sagte:


„Als wir entdeckten, dass Hirnwellen erfasst werden können, dachten wir sofort an Schlaganfallpatienten. Nach Rücksprache mit Neurologen und Recherchen zur Brain-Computer-Interface-Technologie kamen wir zu dem Schluss, dass dies eine mögliche Aufgabe ist."


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Angesichts dieser vielversprechenden Aussichten sprach der Creative Director von AdWatch Isobar auch über ihre größeren „Ambitionen":


„Wir glauben, dass dieses Produkt nur der erste Schritt zu großen Entdeckungen ist, und wir hoffen, dass es andere dazu inspirieren kann, mitzumachen und gemeinsam mit uns Menschen dabei zu helfen, ihre verlorenen Dinge wiederzufinden."


Nach Daten der World Heart Federation ist der Schlaganfall die zweithäufigste zu Behinderung führende Erkrankung der Welt. 15 Millionen Menschen erleiden jedes Jahr einen Schlaganfall, und 5 Millionen von ihnen tragen dauerhafte Behinderungen davon.

Als mobiles Produkt ist I.am.here derzeit nicht in der Lage, Schlaganfallpatienten dabei zu helfen, ihre Gedanken in komplexen Sätzen auszudrücken, doch dieser Traum ist nicht unmöglich, und die Entwickler arbeiten weiterhin hart daran. Wie der Wissenschaftsmeister Stephen Hawking, der „mit einem Muskel spricht", sagte: „Die Anstrengungen des Menschen sollten grenzenlos sein. Egal wie schlecht das Leben aussieht, solange man lebt, gibt es Hoffnung."