Verzögerung der körperlichen Entwicklung: Manche Kinder mit angeborener Entwicklungsverzögerung weisen ein abnormes Erscheinungsbild und eine abnorme Körperhaltung auf. So haben etwa Kinder mit angeborener geistiger Behinderung einen weiten Augenabstand, schräg stehende Augen, eine eingesunkene Nase, eine oft aus dem Mund hängende Zunge und Speichelfluss. Kinder mit Hydrozephalus haben einen sehr großen Kopfumfang, und Kinder mit Mikrozephalie haben einen sehr kleinen Kopf. Kinder mit Hypothyreose sind besonders kleinwüchsig, und Kinder mit Phenylketonurie haben eine ungewöhnlich helle Haut und hellere Haare.
Verzögerung der motorischen Entwicklung: Kinder mit Entwicklungsverzögerung sind in der motorischen Entwicklung deutlich langsamer als normal entwickelte Kinder. Das Einstiegsalter für Bewegungen wie Bauchlage, Kopfheben, Sitzen, Stehen und Gehen liegt später als bei normal entwickelten Kindern desselben Alters. Besonders deutlich ist dies beim Gehen, das oft erst mit 3–4 oder 4–5 Jahren selbstständig gelingt und dann unsicher ist.

Verzögerte Sprachentwicklung: Normal entwickelte Babys imitieren im Alter von 7–8 Monaten Stimmen, rufen mit etwa eineinhalb Jahren nach ihren Eltern, können mit eineinhalb Jahren 10 Wörter sprechen und einfache Anweisungen verstehen, und mit etwa zwei Jahren einfache Fragen stellen. Grundsätzlich können sie mit etwa 3 Jahren ihre Gedanken ausdrücken. Kinder, die vier oder fünf Monate oder sogar 1–2 Jahre zurückliegen und diese Anzeichen zeigen, sollten als Verdachtsfall einer geistigen Behinderung betrachtet werden.
Geistige Behinderung: Die frühesten Symptome bei entwicklungsverzögerten Babys sind in der Regel Fütterungsschwierigkeiten, Unfähigkeit zu saugen und eine besonders starke Neigung zum Erbrechen, was auf eine Schädigung des Nervensystems und eine künftige Beeinträchtigung der Intelligenz hindeutet.
Verzögerung der geistigen Entwicklung: Wenn einer der Indikatoren Körpergröße, Gewicht und Kopfumfang niedrig ausfällt, kann dies bedeuten, dass das Kind gewisse Entwicklungsverzögerungen aufweist. Sie können die Hirnnerven oder endokrine Werte weiter überprüfen lassen, um festzustellen, ob die körperliche Entwicklung des Kindes beeinträchtigt ist.
Eltern dürfen bei Wachstum und Entwicklung ihrer Kinder keinesfalls nachlässig sein. Zeigt das Kind die oben genannten Symptome, sollte es rechtzeitig zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden, um zu verhindern, dass die Entwicklungsverzögerung des Kindes irreversible Folgen nach sich zieht.